Diese gezeigte Situation wirkt natürlich und ästhetisch ansprechend. Die Patientin besaß keinen einzigen eigenen Zahn mehr und litt früher unter starkem Zahnfleischund Knochenschwund im Oberkiefer. Die hier gewählte Art des Zahnersatzes stellte sowohl die kosmetische Seite, als auch die Funktion des Gebisses wieder optimal her.

Es handelt sich um herausnehmbaren aber komplett gaumenfreien Zahnersatz. Eine herkömmliche Vollprothese hätte den Gaumen im Oberkiefer vollständig mit einer Plastikplatte abgedeckt. Die Patientin akzeptierte dies jedoch nicht, da sie kein Fremdkörpergefühl und keine Einschränkung des Geschmacks wünschte. Es wurde ein sogenannter steggetragener Zahnersatz angefertigt.

Im Mund der Patientin wurde ein Steg eingeschraubt. Dieser wird von insgesamt acht Implantaten getragen, die gleichmäßig verteilt im Oberkiefer gesetzt wurden. Die Implantate selbst sind nicht sichtbar. Der Vorteil eines Steges liegt in derartigen Situationen darin, dass die Kaukräfte gleichmäßig verteilt werden. Schaukeln und Kippen der künstlichen Zähne ist ausgeschlossen.

Man erkennt nach Einsetzen des Zahnersatzes, dass der Gaumen vollständig frei bleibt. Die Patientin fühlt sich weder eingeengt, noch hat sie ein verändertes Geschmacksempfinden. Nachdem die Patientin früher unter starkem Zahnfleischschwund litt, wurde auch das Zahnfleisch mit rosafarbener Keramik wieder so gestaltet, dass eine natürliche Ästhetik erzielt werden konnte.

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